Die RPC 2014, zweiter Teil

Inzwischen ist knapp eine Woche vergangen, dass ich im Lesecafé der RPC 2014, meine Serie »Armageddon, die Suche nach Eden« vorstellen durfte. Es galt, eine Stunde Programm unterhaltsam zu füllen, was mir hoffentlich gelungen ist.
Leider konnte ich in dieser Zeit nicht alle Fragen der Teilnehmer meiner Blitzverlosung beantworten.
Das möchte ich nun wie versprochen nachholen.
Da ich aber die Daten der Teilnehmer nach der Verlosung aus Datenschutzgründen gelöscht habe (ich bin was das betrifft arg penibel), kann ich nur die Fragen niederschreiben, aber leider keinem Frager zuordnen.
Ich hoffe, das ist okay so.

Frage:
Game of Thrones oder The Walking Dead, welche Methode der Zombieerschaffung ist die logischste?

Antwort:
Ich muss gestehen, dass mir Methode einen Zombie zu erschaffen als Leser egal ist, solange sie mir vom Autor im Rahmen der von ihm erschaffenen Welt logisch erscheint. Wenn es machbar ist, mit einem leichtem Handwedeln und leise gemurmelten Anweisungen, andere Lebewesen zu beeinflussen, warum dann nicht per Magie oder obskurer Wissenschaft einen Zombie erschaffen?
Erlaubt ist was gefällt und schlüssig dargeboten wird.

Frage:
Deine Serie erscheint ja recht überladen mit genrefremden Elementen. Warum bist du nicht beim klassischen Setting geblieben?

Antwort:
Einerseits, weil ich auf Crossover stehe. Das Ausreizen aller Möglichkeiten, die ein Setting bietet, macht mir einfach sowohl als Leser wie auch als Autor einen Heidenspaß. Ohne diesen Spaß, wäre das Schreiben ein Job wie jeder andere und ich würde sofort damit aufhören. Es gibt leichtere Methoden, sein Geld zu verdienen.
Andererseits habe ich die »artfremden« Elemente mit aufgenommen, um außer dem Schauplatz des Ganzen noch ein weiteres Alleinstellungsmerkmal zu bieten. Etwas, an dem auch die Leser Spaß haben könnten, die sonst mit den Untoten nichts anfangen können.

Frage:
Warst du früher oder bist du auch heute noch Rollenspieler? Wie stark hat dich dieses Hobby beeinflusst?

Antwort:
Ja, ich war lange Jahre ein eifriger Pen&Paper Rollenspieler und habe später noch eine Zeit lang per Computer »Diabolos« gespielt. Die Pen&Paper-Gruppe brach wegen der ganz normalen Entwicklung Heirat, Umzug, Y-Tours (Bundeswehr) auseinander. Das Spielen am Computer scheitert an dem ständigen Zwang, die Hardware aufwendig zu pimpen.
Der Einfluss der Rollenspiele meiner Jugend ist aber eindeutig vorhanden. Ja, ich gestehe: Ich habe oft genug während dem Verfassen der Exposés vor dem Rechner gesessen und Proben auf gewisse Handlungen und ihre Erfolge erwürfelt 😀 Teilweise habe ich sogar ein paar Tabletopminiaturen genutzt, um Szenen bildlich für mich darzustellen 🙂
Wie ich schon sagte: Erlaubt ist was gefällt und was das Ergebnis verbessert.

Frage:
An was schreibst du gerade? Gibt es mehrere Projekte, an denen du zur Zeit arbeitest?

Antwort:
Ja, es gibt in der Tat immer ein paar Sachen, an denen ich gleichzeitig plane und / oder schreibe. Aber sobald eine Idee oder ein Konzept »reif« sind, lasse ich alles andere außen vor.
Derzeit schreibe ich an einem kurzen Roman, in dem wieder einmal die Zombies den Helden das Leben schwer machen.
Was danach kommt, kann ich noch nicht sagen.
In der Schublade liegen ein Thriller mit Science-Fiction Elementen, zwei Fantasywelten, ein Krimi … es wird mir definitv nicht langweilig.

Das waren also die letzten Fragen, die mir für meine kleine Blitzverlosung der 4 Tagestickets zur RPC 2014 gestellt wurden. Aber auch ohne die Beantwortung dieser Fragen, hallt das Erlebte noch immer in mir nach.
Und statt wie sonst üblich, in ausschweifenden Worten das zu beschreiben, was mir durch den Kopf geht, lasse ich dieses Mal Bilder sprechen 😉

Die Ruhe vor dem Sturm

Der Stand

Da Bozz unchained

Da Bozz als Cleaner

Facelifting mal anders …

… kann verdammt hungrig machen

Ich weiß, ich bin zum Anbeißen süß 😀

Und das andere Öhrchen 😀

Ich habe es geahnt, Köln steht unter Kriegsrecht

Und zur Versöhnung:
Mein Freund der Baum

Steampunk von Nici’s Art. Vor allem die fette Wumme hat mich fasziniert 😉

Ich wünsche allen Besuchern meines Blogs ein wunderbares Wochenende. Trommeln Sie ein paar Leute zusammen und spielen Sie mal wieder gemeinsam mit Menschen an einem Tisch oder an einem Ort.
Das ist eine Magie, die bei allen gebotenen Möglichkeiten, die virtuelle Realität des Internet nie wird bieten können.

D.J.Franzen

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