Der Autor, das Sommerloch und die Piemontkirsche

Was haben diese drei Dinge gemeinsam?
Richtig.
Während des Sommerlochs gibt es keine Mon Cheri und der Autor dieses Blogs macht Pause.
Und was macht der Autor während dieser Zeit?
Er hegt und pflegt seinen Balkongarten. Da wird gewässert, gehegt, gepflegt und gewuchert.
Balkongarten?
Jepp, genau das. Auf kleinem Raum Nutzpflanzen halten. Geht hervorragend, wie ich dazu sagen muss.
Wie so etwas aussieht?

Wenn sie groß sind, wollen das mal Zwiebeln werden.

Hier erarbeite ich echte Kölner Salatgurken

Dieses gerupft wirkende Gewächs hat schon eine reichhaltige Ernte an Naschtomaten hervorgebracht.
Ist leider nur eine einjährige Pflanze, also muss ich mir ein paar Samen für das nächste Jahr sichern.

Kaum zu glauben, aber unter diesem grünen Gestrüpp verbergen sich Möhrchen.

Als halber Italiener einfach Pflicht. Das Olivenbäumchen 😀

Noch sind sie grün und steinhart, aber wenn Erntezeit ist, werden es gelbe Paprika

Hier wächst eine Fleischtomate mit dem Namen „RAF“ heran. Habe auch nicht schlecht gestaunt, als ich die erstanden habe. Werden das etwa Terrortomaten?

Das hier werden bunte Paprika. Jedenfalls stand das auf der Tüte. Ich bin mal gespannt

Und hier die Vorbereitungen für eine geplante Erweiterung. Angedacht sind Brechbohnen, ein Kräutertürmchen, ein Kartoffel- und ein Salatturm.

Mit der Ernte meines kleinen Biotops werde ich weder eine Kleinstadt ernähren können, noch ist dies der klägliche Versuch im Fall einer Zombieapokalypse zum Selbstversorger zu werden. Aber da ich Vereinsmeierei nicht mag und somit ein Kleingarten und ich in diesem Leben wohl nicht mehr zusammenkommen werden, ist dies eine kleine Alternative. Es macht Spaß und nach der Ernte wird fleissig eingelegt und eingekocht. Vielleicht hole ich noch einen kleinen, winterharten Kirschbaum. Die sollen ja bereits bei knapper Mannhöhe Ertrag abwerfen und bei regelmäßigem Beischneiden auch nicht den Rahmen eines Balkons sprengen.

Das macht also der Autor in der Sommerpause.
Bei schönem Wetter auf dem Balkon sitzen und den Duft der Pflanzen genießen.
Und wenn die Tage wieder kürzer und kälter werden?
Dann wird zuerst alles abgedeckt bzw. an einem wärmeren Platz zum Überwintern gebracht.
Und dann beginnt auch wieder die Zeit, sich über geschriebene Worte und spannende Geschichten Gedanken zu machen.
„Angriff der Terrortomaten“ oder „Return of the Killerpaprika“?
„Der Regenwurm des Grauens“ oder „Die zwölfbeinige Spinne, die von ihrem Netz stieg und verschwand“?
Wir werden sehen.

Bis dahin wünsche ich allen Besuchern meines Blogs einen schönen Sommer (hoffentlich mit weniger Unwettern als bisher) und … pflanzen Sie doch mal was an.
Erdebeeren oder Kräuter zum Beispiel.
Geht sogar auf der heimischen Fensterbank.

D.J.Franzen

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